Sonntag, 24. Juli 2016

Lebensdrang einer Tomate


 
 
Dieser Tage entdeckte ich neben meiner Schale mit Kapuzinerkresse eine Tomatenpflanze. Ach, da hatte also ein Samenkorn einer Tomate dorthin in die Erde gefunden und dieses ist von selbst aufgegangen - dachte ich!

Na, dann gieße ich eben auch diese Tomatenpflanze - dachte ich!

Pustekuchen, denn bei genauerem Hinsehen sah ich, daß diese Tomatenpflanze nicht aus der Erde kam, sondern aus der Pflanzschale der Kapuzinerkresse, und da aus einem winzigen Loch, ganz nach unten raus wachsend.

Da hatte ich also Erde vom Komposthaufen in die Schale gefüllt, worin sich Samen einer weggeworfenen Tomate befand und so ein Samenkorn lag nun tief in der Erde auf dem Boden der Plasteschale und es entdeckte ein winziges Loch in der Schale, wo es sich hindurch zwängte, ans Licht, zum Leben! Lebensdrang einer Tomate! 

Und da wächst nun eine kleine Tomate, deren Wurzeln weit unter denen der Kapuzinerkresse sich befinden. Ich wässere nun die Kapuzinerkresse immer recht viel, damit die kleine Tomate auch etwas abbekommt. Da sage einer noch, Pflanzen wären doof, könnten nicht so etwas, wie denken. Das ist doch aber eine große Leistung, wenn ein Samenkorn in tiefer Erde eingeschlossen in einem Gefäß, erkennt, daß es nach unten ein winziges Loch gibt, wo es rauswachsen kann.

Alle Achtung vor dieser Leistung!

Donnerstag, 21. Juli 2016

Blogbeitrag Nr. 2.500: Erinnerung an Erwin Puchinger (1876-1944)

 


Erwin Puchinger (1876-1944) mag ich besonders als Künstler des Jugendstils. Ein grandioses Beispiel seiner Kunst ist das Gemälde im Raum der Schule für Kunst und Handwerk für die Weltausstellung in Paris 1900, welches von Josef Hoffmann entworfen wurde, siehe dieses Foto:


In der heutigen Zeit der political correctness ist Puchinger nicht wohlgelitten, weil er einige Briefmarken in der Zeit des 3. Reichs entworfen hatte und auch an den meisten großen Kunstaustellungen in dieser Zeit teilnahm und Adolf Hitler drei seiner Werke für sich privat kaufte. Man urteilt über die Politik und nicht die Kunst und vergißt dabei, daß Puchinger schon um 1900 großartige Werke schuf.

Auch seine Werke, die in der Zeit des 3. Reichs entstanden, sind keinesfalls trivial, sondern zeugen von großer Meisterschaft. Mir persönlich gefällt besonders die 1901 entstandene Grafik für das Jahr 1902, eine Szene großer Erhabenheit und jugendstiliger Modernität, siehe oberste Abbildung. Die unterste Abbildung zeigt eine Grafik Puchingers, die er für eine Ausstellung für „Licht und Kraft“ angefertigt hat.



Mehr zu Erwin Puchinger:
https://de.wikipedia.org/wiki/Erwin_Puchinger


Blütenträume im Juli

Was derzeit in meinem Garten an Blüten zu bewundern ist, das zeige ich hier mit Fotos, gestern und heute fotografiert.


Ich bin ein großer Freund der Trichterwinde, sowohl der wilden Winde, wie auch der bei mir im Garten angebauten gezüchteten blauen Trichterwinde:


 
 
Neben weißen Seerosen mag ich auch die roten Seerosen:


 
 
Ganz besonders liebe ich weiße Lilien. Neben ihrer Schönheit ist auch ihr Duft betörend. Meine Lilien stehen direkt am Teich.
 

 
 
 Rosen, die Königinnen der Blumen:


Mittwoch, 20. Juli 2016

Donald Trump for President

 
Endlich hat es mal ein Quereinsteiger geschaft Präsidentschaftskandidat in den USA zu werden: Donald Trump ist nun amtlich der Präsidentschaftskandidat der Republikaner! Nun, ich hätte mir statt dessen eher Bernie Sanders bei den Demokraten gewünscht, auch jemand der nicht zum Parteiestablishment in den USA gehört, aber gegen Hillary Clinton kam Sanders leider nicht an.
 
Donald Trump spricht wie ihm der Schnabel gewachsen ist, nimmt keine diplomatische Rücksicht und schon gar nicht nimmt er Rücksicht auf „political correctness“ - das gefällt mir außerordentlich. Es gefällt mir an Trump auch, daß er gegen islamische Einwanderung ist und für ein faires Verhältnis zu Rußland eintritt. Ganz anders die unsympathische Clinton, die der islamischen Einwanderung keinen Riegel vorschieben will und, sollte sie Präsidentin werden, die Kriegsgefahr enorm ansteigt, da sie die Konfrontation mit Rußland sucht. Clinton ist für den Weltfrieden eine große Gefahr.
 
 Die deutschen Hetzmedien und die deutschen Politiker zeigen unverhohlen ihre Sympathie nur für Clinton und Trump wird bei jeder Gelegenheit unvorteilhaft dargestellt, dies mit Propagandatricks aus der untersten Schublade. Daß Trump kein Antikapitalist ist, das ist klar wie Kloßbrühe, ist er doch selber Milliardär, aber im Vergleich zu Hillary Clinton ist er das kleinere Übel mit einigen positiven Eigenschaften und Ansichten, die eine Clinton nicht vorweisen kann. 
 
 
250 Jahre lang beherrschte der Islam fast den gesamten Balkan. Drei mal geriet Wien in tödliche Gefahr muslimisch zu werden, 1529, 1683 und 1716, wo die Türken die Stadt belagerten. 1716 bannte die Gefahr der „edle Ritter“ Prinz Eugen. Viele Amerikaner vergleichen Donald Trump mit diesem Retter, siehe Collage! Wie schon Prinz Eugen wird ihm zugesprochen, dem Islam Einhalt zu gebieten, leider nur für die USA. Außer lobenswerten Politikern aus den Ländern Polen, Ungarn, Slowakei, und England, erkennen die meisten anderen europäischen Politiker die islamische Gefahr nicht. Noch nicht mal dann machen deutsche Politiker eine Kehrtwende, wenn schon, wie in Würzburg geschehen, ein Islamist mit dem Beil auf Deutsche einhackt, um die „Ungläubigen“ zu vernichten.


Auszug aus:


„Heute hat der unaufhaltsame Feldzug der muslimischen Migranten schon alle europäischen Staaten durchdrungen .1683 waren es 200.000 Soldaten vor Wien. Heute sind es weit über 50 Millionen Muslime, die gleich der Maulwürfe von 1683 in allen Ecken unserer Länder Land nehmen und sich einnisten. Eine Menschenmenge, die sich aufgrund ihrer religiösen Ausrichtung niemals in unser europäisches Wertesystem integrieren wird. Im Gegenteil, diese Bevölkerungsgruppe wird alleine aufgrund ihrer demographischen Entwicklung das Ringen um das Sagen in Europa für sich entscheiden, wenn wir uns dieser Herausforderung nicht stellen. Die westlichen Politiker sind offensichtlich nicht in der Lage, diese Gefahr zu erkennen. Ganz im Gegenteil. Fast alle Parteien fördern heute die Islamisierung unserer Länder. Es ist unfassbar, dass eine ganze politische Kaste nicht bereit ist ihre Augen zu öffnen, nur weil es so unangenehm ist diese Tatsachen und Fakten zu sehen. Sie sind nicht in der Lage, oder wollen keine Strategie entwickeln, wie man mit der islamischen Ideologie umgehen muss. Schon die Tatsache, dass Teile unserer politischen Führung und vor allem die linken Appeaser unverblümt aussprechen, wir müssen uns den Muslimen anpassen, ist ein Skandal der an den Festen unserer demokratischen Grundordnung rüttelt."

Montag, 18. Juli 2016

Roter Morgen: Der pseudolinke „politisch-korrekte“ Sprachfaschismus

Am 17.7.16 wurde ein interessanter Beitrag auf der Seite des Organs der KPD/ML (http://www.rotermorgen.info) veröffentlicht, der den „politisch-korrekten“ Sprachfaschismus der Pseudolinken entlarvt. Die KPD/ML ist eine wahrhaft linke Partei, im Gegensatz zu all den anderen pseudolinken Vereinigungen und Parteien und sie macht all den bürgerlichen Mumpitz nicht mit den Pseudolinke verzapfen.



Der pseudolinke „politisch-korrekte“ Sprachfaschismus

Viele Zeitgenossen hegen die irrige Vorstellung, daß man mit Wortveränderungen und Wortschöpfungen Inhalte verändern könnte. Besonders die „linke Szene“ grenzt sich elitär vom gemeinen Volk, dem Pöbel ab, der spricht wie ihm der Schnabel gewachsen ist. Auch nach innen dient es der Disziplinierung, indem sich keiner mehr traut aus dem Bauch heraus zu sprechen, sondern die Untertanen müssen so formulieren, wie es der jeweilige Guru gerade vorschreibt.

Ein Vorläufer war in den 60er Jahren die Katholische Kirche, die das Ave Maria (Gegrüßet seist du Maria) von „Gebenedeit unter den Weibern“ in „Gebenedeit unter den Frauen“ umänderte. Deswegen gibt es immer noch keine Priesterinnen und Päpstinnen. Seltsamerweise hat keine Emanze was dagegen, daß im Personalausweis weiblich steht statt fraulich oder dämlich.

Das nächste Opfer war Anfang der 70er Jahre der Lehrling. Zu Zeiten der Apo entstanden überall in Deutschland Schüler- und Lehrlings-Zentren oder Sozialistische Arbeiter und Lehrlingszentren (SALZ), aus denen später die Roten Garden der KPD/ML oder der Kommunistische Bund entstand. Am bekanntesten war der Kieler Lehrlingsstreik von 1972 als alle Lehrlinge der Kieler Großbetriebe streikten. Auch in Bremen demonstrierten 1000 Lehrlinge in der Stadt. Lehrlingsaktionen gab es in ganz Deutschland. Das war zuviel des Klassenkampfs für die sozialdemokratischen Beamtenseelen. Sie organsierten lieber eine Wort-Revolution,indem sie den Lehrling in Auszubildenden umbenannten.Wir meinen, daß die Auszubildenen seitdem niemals das Selbstbewußtsein der Lehrling von damals erreicht haben.

Vollkommen in die Hose, ins Gegenteil ging die Umbennung von Zigeuner in Roma/Sinti. Inzwischen denkt man bei Roma an Slums und Müll, Taschendiebstahl und Prostitution.Beim alten Begriff Zigeuner denkt man an Kultur (Zigeunermusik, Zigeunerbaron), Kulinarisches (Zigeunerschnitzel) und Romantik, Abenteuer und Freiheit (z.B. der Schlager Zigeunerjunge von Alexandra). Deshalb setzt bei einigen Romas wieder eine Umkehr ein.

Der Autor der gewiß nicht rechtspopulistischen TAZ und selber Roma, Tibor Racz:
„Für mich ist die Antwort eindeutig: Ich bin Zigeuner. Und ich bin nicht damit einverstanden, daß der Begriff „Zigeuner“ ein mit Klischees und Vorurteilen belastetes Schimpf- und Schmähwort ist. Und gleichzeitig finde ich es schwierig, daß einige meiner Bekannten mich nicht „Zigeuner“ nennen. Mit dem Gebrauch politisch-korrekter Begriffe stellt sich nicht unmittelbar Respekt ein. Und die alltägliche Diskriminierung wird dadurch nicht geringer, daß man die Bezeichnung „Sinti“ und „Roma“ benutzt.“ „Ich bin glücklich und stolz, ein echter Zigeuner zu sein, wie es in dem Lied des spanischen Flamenco-Sängers Cameron de la Isla „Soy gitano“ heißt.

Nachdem die studentische K-Gruppen-Bewegung keinen Erfolg in der Arbeiterklasse hatte, stürzte man sich auf die Ersatzfelder Ökologie und Feminismus, die angeblich der Marxismus, auch Rosa Luxemburg und Clara Zetkin vernachlässigt hätten.Man mußte dazu die Sprache feminisieren. Sie wollten nicht akzeptieren, daß in der indogermanischen Sprachfamilie Arbeiter, Bauern, Bürger usw. Sammelbegriffe sind, die Männer, Frauen und Kinder umfassen. Man schuf den BürgerInnensteig, die ArbeiterInnen-Klasse. Soll man jetzt singen: “ArbeiterInnen,BäuerInnen – nehmt die Gewehre zur Hand!“ Dazu müßte man das Lied umkomponieren und die bisherige Tradition der Arbeiterbewegung auf den Müll werfen. Je nach Sekte wird noch gestritten, ob man kleines i, große Binnen-I, oder Sternchen-i nimmt. Deshalb gibt es keine einzige Kita oder Arbeitsstelle mehr. Die Gesellschaft ist schon genug gespalten. Zusätzliche Sprachspaltungen sind überflüssig.

Aus Asylant wurde Asylbewerber, dafür wurden Folterländer zu sicheren Herkunftsländern. Darf man noch Demonstrant sagen oder heißt das jetzt Demonstrierende, der Ministrant jetzt Ministrierende? Die neueste Sprachkorrektur ist, daß Flüchtlinge jetzt nur mehr als Geflüchtete bezeichnet werden dürfen. Die Fluchtursachen und die Kriege sind jedoch mehr geworden.

Hört endlich auf mit der Sprachzensur! Laßt die Leute reden, wie ihnen der Schnabel gewachsen ist. Sprachakrobatik führt zur Spaltung zwischen Volk und linker Szene, zwischen alt und jung und innerhalb der Bewegung selber.

Sonntag, 17. Juli 2016

Mein Wein 2016 und Opas damaliger Wein


Ob es wohl dieses Jahr ein gute Weinernte gibt? Dazu ist das Wetter bisher zu kalt, aber wichtig sind ja die letzten Wochen vor der Ernte, wenn es da noch warm und sonnig ist, dann wird der Wein auch gut. Angesetzt hat mein Wein gut, siehe die Farbfotos, heute gemacht, aber meistens bleibt vom Wein später nicht viel, da die Vögel sich noch vor der Ernte über ihn hermachen, aber denen gönne ich es, lieber habe ich eine schlechte Ernte.


Ich habe nur einen alten Weinstock an meinem Bungalow, also keine große Fläche. Mein Opa dagegen hatte Wein über den gesamten Hausgiebel des großen Hauses.



Schön das alte S/W-Foto, wo Opa Gustav als 70jähriger auf dem Vorbau seines von ihm selbst gebauten Hauses steht, welches jetzt mir gehört und wo ich die ersten 5 Jahre meines Lebens verbracht habe und nun schon wieder fast 25 Jahre dort mein zuhause habe.

Ja, der Wein, der dort am Giebel zu sehen ist, der diesen bis zur Dachspitze bedeckte, das war ein leckerer süßer Wein, der ganze Stolz des Großvaters, der ihn fachmännisch hegte und pflegte. Weit über 100 Flaschen Wein, den er selbst ansetzte, waren der Lohn seiner Arbeit jedes Jahr. Und es war ein wirklich guter Tropfen, das weiß ich, denn ich trank einige Flaschen des Jahrgangs 1969 noch vor ein paar Jahren und eine einzige dieser Flaschen, ebenfalls Jahrgang 1969, die habe ich noch aufgehoben und werde sie wohl nie trinken, sondern als Erinnerung aufheben.

Samstag, 16. Juli 2016

Beerenernte im heimischen Garten

Jetzt ist mal wieder Beerenzeit in meinem Garten und ich kann reichlich ernten, viel mehr als ich gebrauchen kann, da ich dieses Jahr weder einwecke noch Marmelade koche. Eimerweise könnte ich ernten, aber mir reicht am Tag so ein Teller voller Beeren.

Ich habe Himbeeren, Stachelbeeren, Weiße Johannisbeeren, Schwarze Johannisbeeren, Aroniabeeren (sind noch nicht reif), Heidelbeeren (sind noch nicht reif) und Brombeeren in meinem Garten, siehe eben gemachtes Foto.