Sonntag, 26. Juni 2016

China will Fleischkonsum um 50 % reduzieren


Veröffentlicht am 23. Juni 2016 auf dem Newsletter der Albert-Schweitzer-Stiftung



Mit neuen Ernährungsrichtlinien und einer Medienkampagne will China den Fleischkonsum seiner Einwohner um 50 % reduzieren. Das soll der Gesundheit und dem Klimaschutz zugute kommen. Prominente Unterstützung erhält die Kampagne aus Hollywood.

In den neuen Ernährungsrichtlinien empfiehlt das chinesische Gesundheitsministerium einen täglichen Fleischkonsum von 40 bis 75 g pro Person. Bei Umsetzung dieser Empfehlung könnten die CO2-Äquivalente, die von der chinesischen Nutztierindustrie verursacht werden, bis 2030 um eine Milliarde Tonnen sinken. Außerdem sollen dadurch die massiven Gesundheitsprobleme der Chinesen – viele leiden an Fettleibigkeit und Diabetes – reduziert werden.

Um den Menschen in China das neue Ernährungsprogramm schmackhaft zu machen, setzt die Kommunistische Partei Chinas auf eine ungewöhnliche Zusammenarbeit: Gemeinsam mit den Hollywoodgrößen James Cameron und Arnold Schwarzenegger sowie Chinas beliebtester Schauspielerin Li Bingbing wurde eine breit angelegte Mediakampagne auf die Beine gestellt, die am 20. Juni an den Start gegangen ist. Mit Informations- und Werbevideos im TV sowie großflächigen Plakaten sollen die Chinesen dazu ermuntert werden, weniger Fleisch zu essen und so einen Beitrag für den Klimaschutz zu leisten. Die Kampagne wird in allen chinesischen Provinzen und in den autonomen Gebieten verbreitet, englische Versionen der Kampagne werden auch in den USA zu sehen sein.

Fleisch war in China lange ein rares, teures Lebensmittel – noch 1982 hat jede Person in China durchschnittlich nur13 kg Fleisch pro Jahr gegessen. Mit dem ökonomischen Aufschwung des Landes wuchs jedoch auch der Hunger auf Fleisch: Der durchschnittliche Chinese isst heute 63 kg Fleisch pro Jahr, Tendenz steigend. In China werden 28 % des weltweit produzierten Fleisches verzehrt – und die Hälfte des gesamten Schweinefleisches. Die neuen Richtlinien könnten den Pro-Kopf-Konsum auf 14 bis 27 kg pro Jahr reduzieren.

Chinas Vorstoß ist sehr zu begrüßen, auch vor dem Hintergrund einiger aktueller wissenschaftlicher Untersuchungen. So warnte 2014 etwa der Thinktank Chatham House, dass ein Wandel im (chinesischen) Ernährungsstil »essenziell« sei, wenn die Ziele der Pariser Klimakonferenz erreicht werden sollen. Eine weitere Studie aus Oxfort hatte in diesem Jahr herausgefunden, dass eine weltweite vegetarische Ernährung die Treibhausgasemissionen um zwei Drittel verringern könnte.

Bei alldem sollte man jedoch nicht vergessen, dass China hinter vielen anderen Ländern liegt, wenn es um den Fleischkonsum geht. So verzehren z. B. der durchschnittliche Amerikaner und der Durchschnitts-Australier zwei mal so viel Fleisch wie ein Chinese. In Deutschland liegt der Pro-Kopf-Verzehr von Fleisch bei etwa 60 kg pro Jahr. Andere Länder täten gut daran, sich an dem Vorstoß der Chinesen ein Beispiel zu nehmen, ihre Einwohner umfassend über die Risiken des Fleischkonsums zu informieren und so einen Wandel im Essverhalten anzustoßen.
 
 
B.N.:
 
Das wichtigste an dieser Nachricht ist, daß damit Millionen und aber Millionen von Nutztieren ein qualvolles Leben und ein qualvoller Tod erspart wird!
 
Wo bleiben solche Kampagnen zum weniger Fleischverzehr in Deutschland? Deutschland spielt sich doch sonst immer als der Oberlehrer der Welt in punkto Ökologie und Klimarettung auf?

Samstag, 25. Juni 2016

„A Summer Shower“

Es ist Sommer und sehr heiß, die Rosen verlieren ihre Blütenblätter. CHARLES LOUIS HINTON‘s (1869-1950) Bild „A Summer Shower“ (1898) zeigt so eine Szene einer „Rosendusche“. In makelloser Schönheit und Reinheit zeigt es zwei junge Frauen in antiker Umgebung im Rosenblütenregen - ein wundervolles Bild!

 

Freitag, 24. Juni 2016

Mein Teichfrosch, Teil 2

Als Ergänzung zu meinem gestrigen Blogbeitrag http://barrynoa.blogspot.de/2016/06/mein-teichfrosch.html, heute noch ein paar Fotos „meines“ Teichfrosches, diesmal im Wasser. Heute war der Frosch den ganzen Tag im Wasser, kein Wunder bei 34 Grad Temperatur im Schatten. Da hält es auch ein Frosch nicht an Land aus, sondern er sucht das kühle Naß.
 





 

Donnerstag, 23. Juni 2016

Mein Teichfrosch, Teil 1

Ein tierfreundlich ausgerichteter Garten, so wie meiner, der bietet unzähligen heimischen Tierarten eine Heimat, ganz im Gegensatz zu den amerikanischen Gärten mit kurzgeschorenem Rasen, einem Swimmingpool und ein paar Koniferen, und das am liebsten besenrein.

An unserem Teich hat sich neuerdings ein Teichfrosch (Rana esculenta) niedergelassen. Woher er kam, das hat er mir nicht erzählt (lol.) Schon öfter war der Teich bei großer Hitze gut für eine Abkühlung von bei mir im Garten wohnenden Erdkröten und Laubfröschen, aber ein Teichfrosch war bisher noch nicht heimisch geworden, allerdings hatte ich Teichfrösche schon des öfteren an einem kleinen von mir angelegten flachen Tümpel im Garten, der fischfrei ist.

Leider haben Frösche und Kröten kein langes Leben, sie werden immer Opfer räuberischer Katzen, die regelmäßig meinen Garten frequentieren, sehr zum Ärger und zur Aufregung der Hühner. Tierfreunde sind Katzenhalter nur bedingt, denn es ist ihnen gleichgültig das ihre Katzen, die im übrigen nicht hierher gehören (außer der heimischen Wildkatze), unzählige heimische Tiere bei ihren Beutezügen töten, außer Amphibien jede Menge Vögel, Schmetterlinge, seltene Mäusearten und alles andere Getier dessen sie habhaft werden können.

Hier ein paar Fotos unseres Teichfrosches:
 


 

Mittwoch, 22. Juni 2016

Plädoyer für die rotblühende Prunkbohne

Die rotblühende Prunkbohne, auch Feuerbohne genannt (https://de.wikipedia.org/wiki/Feuerbohne) begleitet mich ein Leben lang. Schon mein Opa baute diese Kletterbohne an und meine Oma verfeinerte mit den wohlschmeckenden Bohnen ihren Graupeneintopf. Auch meine Mutter hielt viel von der rotblühenden Prunkbohne, waren doch die grünen Bohnen viel eher reif als die Buschbohnen, weil die rotblühenden Prunkbohnen viel eher ausgesät werden können als Buschbohnen, da witterungshärter.

Der Graupeneintopf meiner Mutter schmeckte mir erst, wenn darin ein paar rote Bohnen drin waren. Das ist noch heute so. Nicht nur deshalb baue ich sie jedes Jahr an, sondern auch als Sonnenschutz für meine Terrasse. Am Spalier der Terrasse klettern die Bohnen fleißig und schnell empor und bedecken das ganze Spalier und dann kann der Sommer kommen und ich trotzdem schön schattig auf dem Sofa auf der Terrasse mich entspannen. Die ersten grünen Bohnen ergeben einen Grüne-Bohneneintopf, die anderen Bohnen werden getrocknet geerntet als Samenspender für das nächste Jahr und als Einlage für Graupeneintopf.


Terrasse: Links das Spalier mit den rotblühenden Prunkbohnen, rechts Kübelpflanzen: Feige, Engelstrompete, Fuchsie, Oleander
 
Apfelsinenbäumchen, Insektenhotel und Bohnenblüten

eine Bohnenblüte

getrocknete Bohnen vom vorigen Jahr
 
erste Oleanderblüten unter dem Terrassendach

Dienstag, 21. Juni 2016

8-Jahresgedenken an meine Mutter Erika Nowack

 
Heute vor 8 Jahren starb um Mitternacht vom 21.6. auf den 22.6. meine liebe Mutter in meinen Armen. Mit diesem Foto möchte ich sie ehren und ihrer gedenken. Das Foto zeigt meine Mutter in unserem Garten, auf dem Schoß unsere liebe Dackelhündin Fanny.

Montag, 20. Juni 2016

Plädoyer für die Schwanenblume

An den Auengewässern der Elbe, meiner Heimat, findet man noch in größeren Beständen die Wasserpflanze/Sumpfpflanze Schwanenblume. Im übrigen Deutschland ist die Schwanenblume vielerorts recht selten geworden. Deshalb kürte die Stiftung Naturschutz Hamburg die Schwanenblume zur „Blume des Jahres 2014".

Neben Seerosen erfreuen mich auch Schwanenblumen an meinem Teich mit ihren hübschen Blüten. Eine Schwanenblume blüht gerade und dies nehme ich zum Anlaß sie meinen Lesern vorzustellen, natürlich auch mit ein paar Fotos.

Mehr zur Schwanenblume siehe bei Wikipedia:

https://de.wikipedia.org/wiki/Schwanenblume