Mittwoch, 22. April 2015

Nachahmende Hühner

Gestern hantierte ich längere Zeit an einem Holzhaufen im Garten. Die Hühner beobachten mich dabei. Als ich nun ins Haus ging und aus dem Fenster schaute, da sah ich zwei der drei Hühner, wie sie erst mal nachschauten, was ich denn da so gemacht hätte und sie schauten dort nach, es hätte ja sein können, daß dort etwas leckeres zu holen sei, denn umsonst würde ich ja wohl kaum dort rumhantiert haben. Was in Hühnerköpfchen so vorgeht! Man kann sich amüsieren!



 

Montag, 20. April 2015

Der krude Spruch: „Wer Deutschland nicht liebt, soll Deutschland verlassen!“

Gustav Heinemann, der bisher fortschrittlichste Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland antwortete vor seiner Wahl zum Bundespräsidenten, auf die Frage, ob er diesen Staat, die Bundesrepublik, denn nicht liebe: „Ach was, ich liebe keine Staaten, ich liebe meine Frau; fertig!“

Was jetzt so langsam Mainstream zu werden scheint, das ist der krude Spruch „Wer Deutschland nicht liebt, soll Deutschland verlassen!“ Und leider grölen den auch Bürger, die bei islamkritischen Demonstrationen mitmarschieren, obwohl dies mehr als unpassend ist. Mit so einem Spruch wird das Anliegen von fortschrittlichen Europäern gegen ein Zurück ins geistige Mittelalter durch die massenhafte Verbreitung des Islam in Europa in die dumpfe deutschtümelnde Ecke gedrängt. Dieser krude Spruch erinnert in fataler Weise an die Aufforderungen an Systemkritiker in den 60er und 70er Jahren in Westdeutschland, sie sollten doch gefälligst in die DDR gehen, wenn ihnen westdeutsche Verhältnisse nicht gefielen. Der spießbürgerliche Pöbel, von der „Bild-Zeitung“ verblödet, haute sogar Sprüche heraus, man solle die 68er APO-Leute in Säcke stecken und über die Mauer in den Osten schmeißen.

Daß diese unnatürliche Deutschlandliebe mittlerweile in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist, dies kann man in verschiedenen Internetforen lesen, wo keineswegs rechts eingestellte Bürger posten. Da schreibt eine „Pussy Riot“ in Pinkes Forum (http://www.pinkes-forum.de):
„Huhu! Es scheint ja richtig schick zu sein, wenn man als Deutscher „Anti-Deutscher“ ist.
Mich macht diese Haltung dezent aggressiv. Deutschland ist eines der angenehmsten Länder, in denen man als Mensch leben kann. Wie man das mit einer antideutschen Haltung so mit Füßen treten kann, ist mir schleierhaft. Ich denke es gibt auf der ganzen Welt sehr viele Menschen, die sofort tauschen würden. Aber gut, jedem seine Meinung.
Deshalb sage ich: „Wer Deutschland nicht liebt, soll Deutschland verlassen!“
Was denkt ihr?“

Deutschland eines der angenehmsten Länder, in denen man als Mensch leben kann? Das kann nur eine im Wohlstand lebende gesunde Mittelstandsbürgerin schreiben, die blind ist für die Mißstände in unserem Land, blind für die sich immer mehr öffnende Schere zwischen arm und reich, die blind ist gegenüber den vielen Obdachlosen in unserem Land, die nichts mitbekommt von den Drangsalierungen der Bürokratie gegenüber den Armen, den Hartz-IV-Empfängern oder gar denen, die gar nichts an Sozialleistungen bekommen, die die Augen verschließt über den Notstand und die unmenschliche Behandlung von alten Leuten in deutschen Pflegeheimen, die es nicht interessiert wie Tiere in deutschen Tier-KZ´s leiden müssen, und, und, und! Diese, der verkommenen bourgeoisen Schicht angehörenden Bürger, die finden dann natürlich die Bundesrepublik gut, weil sie die Augen vor den Mißständen verschließen und fröhlich mit der schwarz-rot-goldenen Fahne schwenken.

Ein „Putin-Versteher Borussia“ tutet in das gleiche Horn: „Ich kann nicht mein Maul aufreißen und "Scheiß Deutschland" brüllen und dann im Gegenzug die ganzen schönen Vorteile in Anspruch nehmen, die dieses Land bietet. Dann muss man eben gehen, dorthin wo es vermeintlich besser ist.“

Die "ganzen schönen Vorteile die dieses Land bietet"? Was meint der Typ damit? Ist der Typ Beamter mit einer monatlichen Pension von 3000,- Euro im Monat? Na, klar sind das Vorteile, aber eben nur für gewisse Schichten des Volkes, während es in Deutschland nicht mal eine Mindestrente gibt, wie in vielen anderen besseren Ländern Europas.

Ein „Schneefräulein“ setzt dem ganzen die Krone auf: „Ich persönlich bin froh, in Deutschland geboren worden zu sein. Hier gibt es weder großartige Krankheiten noch Hungersnot, ich habe eine Krankenversicherung, einfach, weil man in Deutschland immer eine hat...

Aha, es gibt in Deutschland keine großartigen Krankheiten und dieses Schneefräulein hat eine Krankenversicherung, einfach weil man in Deutschland immer eine hat? Daß hunderttausende Deutsche keine Krankenversicherung haben, weil sie z.B. als Rentner sie diese nicht mehr bezahlen können, weil sie oft sogar teurer ist als ihre gesamte Rente beträgt, davon hat wohl dieses verkommene Subjekt, welches sich „Schneefräulein“ nennt, scheinbar noch nichts gehört? 

Zum Glück bibt es auch Kontra-Stimmen zu diesen widerlichen Äußerungen. So schreibt ein „ThomasK“:
„Mit meiner Kritik will ich ja bewirken, dass hier die Mißstände wie Korruption usw. abgestellt werden. Wenn mir die Korruptionsskandale bei Stuttgart 21, dem Flughafen Berlin Brandenburg, der Elbphilharmonie mit Kostenexplosionen und Fehlplanungen nicht passen, dann werde ich das selbstverständlich kritisieren. Mir dann zu sagen, ich solle gefälligst abhauen, wenn mir die Korruption nicht passt, ist nun wirklich lächerlich.
Abgesehen davon ist doch Deutschtümelei und Patriotismus Kindergartengeburtstag für schwache Individuen, die so einen virtuellen Halt wie Nationalismus brauchen. Dass ich Deutscher bin, ist reiner Zufall und keine Leistung.
Übrigens kann ein Land nur dann gedeihen wenn konstruktive Kritiker mit Zivilcourage darauf aufmerksam machen, wenn in dem Land gewaltig etwas schief läuft. Ja- und Amen-Sager sowie Speichellecker und Schleimkotzer kannst du getrost in der Pfeife rauchen, denn die schauen einfach zu wenn der Karren volle Pulle an die Wand knallt.“

Der Mann hat Recht, aber derartige Stimmen verhallen im deutschen Mainstream.

Dazu passend auch mein Blogbeitrag:


Geistig und moralisch armes Deutschland kann man nur sagen, in welchem solche Zustände der sozialen Ungleichheit herrschen. Wer da immer noch die widerliche Fahne Schwarz-Rot-Gold hochhält, der ist entweder einfältig oder er zählt zu den Profiteuren dieser Bundesrepublik Deutschland. Bei Demos gegen die Zustände in Deutschland sieht man zum Glück immer weniger die Schwarz-Rot-Gold-Fahne, sondern diese deutsche Fahne:
 
 

Diese „neue“ deutsche Fahne wurde von Josef Wirmer, der zum Unterstützerkreis des Attentats auf Adolf Hitler durch Claus Graf Schenk von Stauffenberg gehörte, entworfen. Er entwarf 1944 aus den Reihen des Widerstandes ein neues Nationalsymbol: Eine Flagge, die ein schwarzes, golden gefasstes Kreuz mit leicht zum Mast verschobenen Querbalken auf rotem Grund zeigte. Die Fahne ist auch als Widerstandsflagge oder Stauffenberg-Flagge bekannt. Die Farben stellen einen Bezug auf die Revolutionäre des 19. Jahrhunderts gegen Napoleon dar, die die Flaggenfarben, die sie "Dreifarb" nannten, als Kleidung trugen. Außerdem handelt es sich zudem um die gleichen Farben, die bereits die Reichsflagge des Heiligen Römischen Reiches besessen hatte.

Sonntag, 19. April 2015

Ephraim Moses Lilien (1874-1925): Sonnenblume


Ephraim Moses Lilien (1874-1925) ist heutzutage der Kunstwelt hauptsächlich als  „der zionistische“ Maler und Grafiker der Zeit um 1900 bekannt. Aber auch als Jugendstilkünstler damaliger typischer Themenkreise sollte er uns in guter Erinnerung bleiben, dies ist jedenfalls meine Meinung. Aus diesem Grund heute eine typische Jugendstilgrafik von ihm mit dem Titel „Sonnenblume“.

In Jugendstilmanier ranken sich zwei Sonnenblumen um eine jugendliche nackte Schönheit, welche mit ihrem um sie wallenden langem Haar einer Sonnenblume ähnelt, der Sonnenblume, die ihrerseits Symbol der Sonne ist, was schon ihr Name sagt.

Mehr zu Ephraim Moses Lilien, siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/E._M._Lilien

 

Freitag, 17. April 2015

Unspektakuläre Fotostory: 3 Hühnchen und ihr geliebtes Staubbad

Es hat schon eine Weile nicht geregnet und die Erde ist stellenweise staubtrocken. Das gefällt den Hühnern, denn es bieten sich noch mehr gute Staubbadestellen an, als nur ihr Stammbad unter der großen Tanne. Eine unspektakuläre Fotostory mit unseren leider nur noch 3 Hühnern - Gretel, Grüni und Zebra:


"Ach, sollen wir mal wieder fotografiert werden?"

"Na, dann, es kann geknippst werden, es wird gestaubbadet!"

"Ein Glück, daß die Einfahrt zum Hof nicht gepflastert ist, sondern aus staubiger Erde besteht!" 

"Staubbäder nehmen wir jeden Tag, die können gar nicht lang genug dauern!"

"Das tut gut!"

"Genug fotografiert?"

"Was bloß Zebra macht? Da muß ich doch mal schauen wo die ist!"

"Aha, Zebra hat auch einen Staubbadplatz entdeckt, neben dem Totholz!"

"Ein kleiner, aber feiner, Sandbadplatz!"

"Genug mit dem Sandbaden da vorn, mal schauen was wir im hinteren Teil des Gartens erleben können, da sind nämlich eine weitere Futterstelle und schöne sonnige Plätze zum Sonnenbaden. So ein Sonnenbad tut nach dem Staubbad immer wieder gut!" 

Donnerstag, 16. April 2015

Das Vieh der Reichen frisst das Essen der Armen



Jeder in der Bundesrepublik lebende Einwohner, ob nun Deutscher oder ausländischer Einwanderer, verzehrt statistisch gesehen in seinem Leben 1094 Tiere. Die derzeitig auf dem Boden Deutschlands rund 83 Millionen lebenden Menschen essen nicht nur selbst das Fleisch, sondern sie ernähren damit auch noch ihre rund 20 Millionen fleischfressenden Haustiere, zu rund 99 Prozent sind dies Hunde und Katzen.

Jedes Jahr werden in Deutschland 735 Millionen Tiere geschlachtet, wodurch die Bundesrepublik im europäischen Vergleich einen Spitzenplatz einnimmt.


Jeder Deutsche verspeist in seinem Leben im Durchschnitt das Fleisch von 1.094 Tieren. Laut des "Fleischatlas" verzehrt er dabei 945 Hühner, 46 Schweine, 46 Puten, 37 Enten, zwölf Gänse sowie jeweils vier Rinder und vier Schafe. Mit einem jährlichen Fleischverzehr von 60 Kilogramm würden die Deutschen doppelt so viel Fleisch essen wie die Menschen in Entwicklungs- und Schwellenländern.  

Bei der Schweineschlachtung steht Deutschland mit über 58 Millionen Tieren europaweit auf Platz eins, beim Rindfleisch mit 3,2 Millionen Tieren auf Platz zwei hinter Frankreich. Und der weltweite Fleischkonsum wird Prognosen zufolge weiter rasant zunehmen. Bis Mitte des Jahrhunderts würden weltweit jährlich fast 470 Millionen Tonnen Fleisch produziert, 150 Millionen Tonnen mehr als heute, heißt es im "Fleischatlas 2014". Verbunden mit der industriellen Massentierhaltung sei ein drastisch wachsender Flächenverbrauch für Futtermittel zu erwarten.  

Fast zwei Drittel der hiesigen Agrarflächen dienten inzwischen der Erzeugung von Futtermitteln, die für die Aufzucht von Schweinen, Hühnern und anderen Tieren in Mastfabriken gebraucht werden, hieß es weiter. Besorgniserregend hoch sei auch der Einsatz von Antibiotika in der globalen Massenproduktion von Fleisch. Im weltweiten Ranking liege Deutschland mit 170 Milligramm eingesetzten Antibiotika pro Kilo erzeugtem Fleisch auf einem der vorderen Plätze. Ergebnis davon sei die Zunahme von Antibiotika-Resistenzen bei den Menschen.  

Schon heute wandere allein für die europäische Fleischproduktion Soja von umgerechnet 16 Millionen Hektar Land in die Tröge. "Das Futter für die zusätzliche Produktion von mehr als 150 Millionen Tonnen Fleisch im Jahr wird Land- und Nahrungsmittelpreise explodieren lassen. Die Zeche für den globalen Fleischhunger zahlen die Armen, die von ihrem Land verdrängt werden und sich wegen der hohen Preise weniger Nahrung leisten können", prognostizierte Barbara Unmüßig von der Heinrich-Böll-Stiftung.“


Und da schreien die gleichgeschalteten Mainstreammedien und die etablierten Parteien und Politiker und sogenannte "fortschrittliche" Gutmenschen nach noch mehr Einwanderung nach Deutschland, in ein Land was mit 83 Millionen Einwohnern eh schon überbevölkert ist?

Sollen statt jährlich 735 Millionen geschlachteter Tiere dann 1 Milliarde jährlich geschlachtet werden, sollen noch größere Tier-KZ´s gebaut werden, wo Tiere ein elendes Leben führen müssen? Das sollten die Typen mal bedenken, die da seit langem gegen Pegida und andere hetzen, die gegen eine weitere ungehemmte Zuwanderung ihre Stimme erheben.  



Mittwoch, 15. April 2015

Zauberhafte Pfirsichblüte in meinem Garten

Vor ein paar Jahren, bei dem großen Sturm, da war mein Garten so, als wenn eine Bombe rein gehauen hätte, viele Bäume waren umgefallen, so auch die alten Pfirsichbäume, außer einem. Die alten Pfirsichbäume hatte meine Mutter aus Kernen selbst gezogen und dann gepflanzt. Ja, und nun ist neben einem alten dieser kaputt gegangenen Pfirsichbäume ein junges Bäumchen, welches aus einem Kern von selber gekommen ist, schon zu einem stattlichen kleinen Baum geworden, zwar auch noch im jugendlichen Alter, aber es blüht schon wunderschön.

Wenn die Japaner die Kirschblüte so sehr schätzen - mit Recht - so finde ich aber auch die Pfirsichblüte ganz wundervoll. Für die Naturfreunde des Blogs, heute ein paar Fotos dieses kleinen Bäumchens mit seinen zauberhaften Blüten, heute fotografiert. Und wenn man daran denkt, daß von einigen dieser Blüten im Herbst köstliche Pfirsiche geerntet werden können, dann sind diese Meisterwerke der Natur noch mehr zu bewundern.






 

Erinnerung an Herbert Otto, Konrad Schmidt und Jochen Moll: Stundenholz, Wassermelone und Pfirsich

Vergessen? Nein, bei mir sind diese wunderbaren Bücher nicht vergessen, die mich schon als Kind begeisterten, die aber jetzt leider keiner mehr kennt! Dieses nicht mehr Beachten und nicht mehr verlegen, ist meiner Meinung nach genau so schlimm, wie die Bücherverbrennungen der Nazis. Man will es politisch eben nicht, daß Bücher aus der DDR-Zeit in Zukunft noch jemand kennt, denn das würde ja manch platter Propagandalüge und Volksverblödung der gesteuerten Massenmedien zuwider laufen.

Der erste Teil der Reise

Der zweite Teil der Reise


Als Kind war ich begeistert von den 1958/59 erschienen zwei Reisebüchern durch den Orient von den Schriftstellern Herbert Otto (http://de.wikipedia.org/wiki/Herbert_Otto) und Konrad Schmidt (http://de.wikipedia.org/wiki/Konrad_Schmidt) und dem Fotografen Jochen Moll: „Stundenholz und Minarett“ und „Minarett und Mangobaum“.
 
Die drei Teilnehmer der Reise und ihr Wartburg

Die Reiseroute. Oben habe ich die Todesanzeige von Konrad Schmidt mit eingescannt, der 1995 starb.

Autogramm von Herbert Otto aus dem Jahre 1959 auf dem Innentitel des 1. Bandes
 
Dieser Orient der 50er Jahre war ein ganz anderer Orient als er es jetzt ist, zwar auch sehr islamisch geprägt, aber bei weitem nicht so reaktionär wie heutzutage. Fortschritt zog dort ein, es gab die „Vereinigten Arabischen Länder Ägypten und Syrien“ und trotz großer Armut ging es dort voran. Die drei Expeditionsteilnehmer aus der DDR, deren Bekanntester schon damals Herbert Otto, 1966 berühmt geworden durch „Zeit der Störche“, fuhren mit einem Wartburg Länder ab, die ich als kleiner Junge nur aus den Büchern eines Karl May kannte. Es ist eigenartig, daß mich bei den Fotos besonders die beiden von mir ebenfalls eingescannten beeindruckten, wo ein griechischer Mönch vom Berg Athos in eine Wassermelone biß und wo eine Frau einen Pfirsich genüßlich verspeiste. Ich malte mir als Kind aus, daß diese Früchte himmlisch schmecken müßten. Beides kannte ich nicht, denn derartige Früchte gab es in der DDR damals nicht zu kaufen und auch im heimischen Garten hatten wir zu diesem Zeitpunkt keinen Pfirsichbaum, den wir später natürlich hatten.
 
Das Wasser lief mir im Munde zusammen, als ich diese Fotos als Kind sah!
 
Aber auch die alte ärmliche Frau imponierte mir, flocht sie doch einen wunderbaren Korb wie er nicht schöner sein könnte, siehe Scan:
 
 
Ach, und das kleine Eselchen! Dem war kein gutes Schicksal beschieden, denn die Südländer waren schon damals schlecht zu Tieren, eine Folge der Tierfeindlichkeit der dort herrschenden Religionen: Islam, Judentum, morgenländisches Christentum!
 
 
Ja und dann staunte ich über die türkischen Jungs, die da draußen an der Straßenbahn hingen, denn in Dessau, wo ich oft mit der Straßenbahn fuhr, da war so etwas unmöglich. Und dann trugen sie Jeans, die ich mir auch wünschte, und das in den 50er Jahren, wo diese in der DDR verpönt waren.
 
 
Unter der Lesebrille eines kleinen Jungen, der ich damals war, da kam also mehr zum Gehirn als es den Politikern der DDR damals lieb war, aber dennoch, waren gerade die 50er Jahre in der DDR eine liberale und fortschrittliche Zeit, was heutzutage bewußt unter den Teppich gekehrt wird.