Mittwoch, 30. Juli 2014

Rund um den Friedrichstein, zu DDR-Zeiten und heute



Blick auf den Weinberg

das Weinbergschlößchen

der Friedrichstein am Berghang

der Friedrichstein

Zu dem Ort Großkühnau hatte ich zeitlebens eine enge Beziehung, einmal war die dortige Badeanstalt für mich als Kind jeden Sommer ein Ziel, dann liebte ich den Kühnauer Landschaftspark mit dem Weinbergschlößchen ganz besonders und außerdem war ich auch dort mal Klubhausleiter in dem dortigen Klubhaus der Werktätigen, siehe zu all dem diese Bloglinks:















Wie bei den Bloglinks zu lesen, war die Kühnauer Landschaft ein Mekka für die Dessauer Fotografen und auch Aktfotografen, u.a. das Aktpleinair veranstaltet vom Klubhaus der Werktätigen Großkühnau, siehe die beiden letzten obigen Bloglinks.

Vor einiger Zeit war ich mal wieder im Kühnauer Landschaftspark, fotografierte ein wenig am Weinbergschlößchen, u.a. den „Friedrichstein“, einen quaderförmigen Gedenkstein zu Ehren des früh verstorbenen Erbprinzen Friedrich von Anhalt, der 1805 begann, den Kühnauer Park in seiner jetzigen Gestalt anzulegen. Sowohl dieser „Friedrichstein“, wie auch die Sockel des Löwentores, dienten mir zu DDR-Zeiten als Fotoobjekt für Model-oder Aktfotos. Zu DDR-Zeiten waren vom Löwentor nur die beiden Sockel übriggeblieben, die beiden Bronzelöwen gab es nicht mehr, die sind jetzt Nachgüsse.
 
Zwei hübsche Mädchen postierte ich auf eben diese Sockel, wie man auf den alten Farbdias sehen kann, das war Anfang der 1970er Jahre. Das Aktfoto, einer damaligen Freundin von mir, auf dem Friedrichstein liegend, entstand Ende der 1970er Jahre, ebenso das Foto der jungen Frau mit den Schlaghosen (damals sehr modern) auf dem Friedrichstein und mit Blick auf den Kühnauer See.
 
Das Fotomodel Gerrit von der ich sehr viele Aufnahmen machte (http://barrynoa.blogspot.de/2008/02/fotos-von-bn-das-mdchen-gerrit.html) steht ebenfalls am Kühnauer See, im Hintergrund der Turm der Großkühnauer Kirche. Eines dieser Fotos schaffte es mal auf die Titelseite der „Dessauer Informationen“, dem Mitteilungsblatt des Rates der Stadt Dessau, ebenso ein Aktfoto vom Dessauer Akt-Pleinair des Klubhauses der Werktätigen Großkühnau, siehe Scan. Das Aktfoto auf dem Friedrichstein wurde z.B. damals in einigen Fotoaustellungen im Bezirk Halle gezeigt, da allerdings mit anderen Aktfotos von mir und anderen Fotografen des Bezirkes Halle, zu dem Dessau gehörte.
 
das Löwentor Anfang der 1970er Jahre

das Löwentor heute

linker Sockel des Löwentores Anfang der 1970er Jahre

linker Sockel des Löwentores mit Löwen heute

der Friedrichstein heute

Aktfoto auf dem Friedrichstein, Ende der 1970er Jahre

Model auf dem Friedrichstein, 1970er Jahre

Model mit Blick auf den Kühnauer See, 1970er Jahre
 
Fotomädchen am Ufer des Kühnauer Sees, 1970er Jahre
 
Titelbilder der "Dessauer Informationen", links Fotomädchen am Kühnauer See, rechts unten Aktpleinair des Klubhauses der Werktätigen Großkühnau
 

Dienstag, 29. Juli 2014

Des Jägers Grab


Eine alte Grafik, siehe oben, ca. 130 Jahre alt, zeigt eine Szene mit Tieren des Waldes, die vor dem Grab eines Jägers stehen, und der Fuchs deklamiert (steht so in dem Buche, woraus er liest): "Seid ohne Furcht ihr lieben Brüder! Der hier begraben, schießt nicht wieder."

Sehr treffend! Was in der Vergangenheit ein guter Spruch beim Grabe eines Jägers war, ist in der Gegenwart ebenfalls angebracht, siehe Collage unten, oder?

 

Sonntag, 27. Juli 2014

Schlaue Hühner


Noweria schaut mal in die Kiste.

Aha, da liegt schon ein Ei!

Schnell noch mal etwas Ordnung gemacht,

dann auf das Trimmrad gesprungen

und über den Hocker wieder runter!

Auf der Terrasse steht neben einem alten Ledersessel ein alter Herd, darauf eine Apfelsinenkiste mit Knickholz, welches dort zum trocknen liegt, gedacht als Anmachholz für den Ofen im Winter. Neugierig wie Hühner nun mal alle sind, schauten sie sich natürlich das an. Kein Problem dort rauf zu kommen, auf den Hocker gesprungen, dann auf das Trimmrad und dann schwupp rein in die Apfelsinenkiste. Das dürfen sie natürlich, sie sind ja bei uns nicht tierquälerisch in einer Voliere eingesperrt, sondern können sich auf dem gesamten Gelände bewegen und dort Abenteuer erleben, wie z.B. auch mal auf einen Holzhaufen klettern, siehe:

Zebra, das Sperberhuhn, als Kletterhuhn

Hühner, die nur in einer Voliere gehalten werden, die verkümmern geistig, das ist so wie mit Tieren in Zoos der alten Zeit, wo sie nur in einen Käfig gesperrt wurden, ohne Sachen mit denen sie sich beschäftigen konnten. Haben Hühner die Freiheit, dann wird man staunen wie intelligent sie doch sind, was ihnen von dummen überheblichen Menschen abgesprochen wird. „Dummes Huhn“, „dumme Gans“, dummes Schwein“, sind Ausdrücke von sehr dummen Menschen, die sich leider in den allgemeinen Sprachgebrauch eingenistet haben und die vollkommen daneben sind, weil diese Tiere eben nicht dumm sind, sondern nur von Menschen in unwürdigen Zuständen gehalten werden, wo sie sich nicht entfalten können.

Na, jedenfalls dauerte es nicht lange und die Hühner scharrten das Reisig in der Apfelsinenkiste sich solange zurecht, daß dort ein schönes Nest entstand. Es ist ja auch im Sommer viel schöner an frischer Luft in dieser Kiste ein Ei zu legen als im Stall, dafür nehmen sie schon mal in Kauf, daß dieses Nest nicht gerade weich ist (hartes Knickholz). Daß die Terrasse überdacht ist, das wissen die Hühner, denn schon oft flüchteten sie bei sehr starkem Regen unter dieses Dach. Bei leichtem Regen dagegen genügte ihr Unterstand unter einen großen Fichte. Daß sie sehr wohl zwischen einer überdachten Nistgelegenheit und einer unbedachten Nistgelegenheit unterscheiden können, dies zeigt sich schon darin, daß sie unbedachte Nistgelegenheiten meiden. Eine derselben Kisten stand im Garten, ebenfalls mit Reisig gefüllt, vergessen diese rein zu räumen - diese Kiste beachteten sie gar nicht. Schlaue Hühner, kann man da nur sagen!

Nach dem täglichen Sandstaub-Bad, ein ausgiebiges Sonnenbad!

Marjellchen und Mathilde beim Sonnenbad
 

Samstag, 26. Juli 2014

Georg Trakl: Ich wünsche jedem Deutschen das Beil des Henkers

 
Um die Jahrtausendwende 1999/2000 arbeitete ich bekanntlich einige Jahre im „Atelier für aktive Kunst im k.i.e.z.“ im Dessauer „Kulturellen Informations- und Einwohnerzentrum“ (k.i.e.z.) siehe: http://barrynoa.blogspot.de/2008/03/bn-und-sein-atelier-im-kiez.html.

Zu dieser kalendarischen Zeitenwende fabrizierte ich, neben meinen anderen künstlerischen Arbeiten, Flugblätter, die ich neben einer Ausstellung im k.i.e.z. auch wirklich als „Flug"blätter nutzte, so z.B. beim Dessauer Nordfest, wo ich diese an Luftballons durch die Luft schweben ließ oder einfach nur so aufs „Volk“ regnen ließ - eine typische Kunst-Aktion mit Happening-Charakter, siehe Fotos. Unter den 100 Flugblättern waren etliche bei denen es um Tierrechte ging z.B. das Flugblatt „40 Millionen Käfig-Hühner“ oder das Blatt mit dem Morgenstern-Ausspruch und dem Kalb, siehe unterer Scan.



Das Flugblatt mit dem Trakl-Ausspruch, welches ich oben eingescannt habe, ist auch ein Tierrechte-Flugblatt, allerdings auf den ersten Blick nicht als solches erkenntlich. Es provozierte damals etliche Bürger, die als Deutsche sich angegriffen fühlten. Die allerdings kannten den Dichter Georg Trakl nicht (http://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Trakl), von dem der Spruch stammt. In den 1970er Jahren kaufte und las ich viel Gedichte. Ein kleines Gedichtbändchen aus dem Reclam-Verlag, welches 1975 erschien, gehörten dazu siehe Scan:


Stephan Hermlin schrieb das Nachwort und da fielen mir folgende Sätze auf, Zitat: „Trakls Haß auf seine Zeit, auf die Städte Wien und Innsbruck, auf die Leiden der Armen, auf die Schmach einer Operettenkultur und auf die Jagd nach Geld, formuliert sich nicht im Gedicht, er wird von den Freunden bezeugt. Einer erzählt, wie Trakl mit starrem Gesicht eines Tages gesagt habe: „Ich wünsche jedem Deutschen das Beil des Henkers.“ Was Trakl meinte, sagt eine andere Episode mit anderen Worten. Da trug man bei einer Dorfkirmes hinter der Blasmusik einen geschmückten Kalbskopf an ihm vorbei, der als Preis beim Wettschiessen ausgesetzt war. Trakl, so sagt der Zeuge, habe an allen Gliedern zu zittern begonnen und gesagt: „Das ist unser Herr Jesus Christus“.

Trakl also als Tierrechtler, der sich gegen Speziesismus des Christentums verwahrt und wahrscheinlich das Jesus-Wort im Kopf hatte: Was ihr dem geringsten meiner Brüder getan habt, das habt ihr mir getan. (Matthäus 25.40). Das Kalb als Mitgeschöpf und brutal und achtlos behandelt von den deutschen grobschlächtigen Bauern, sieht er als den „geringsten der Brüder an“, und folgerichtig, das was diesem Kalb angetan wurde, das wurde nach Trakls Meinung Jesus angetan. Daraus folgert dann wiederum, daß wenn allen Kälbern die Deutschen das Beil des Schlachters wünschen, ohne mit der Wimper zu zucken, ohne Skrupel oder Mitleid zu empfinden, warum sollte man diesen Unbarmherzigen, nach Trakls Meinung, nicht ebenfalls das Beil des Henkers wünschen?

Trakl war eben ein sensibler Künstler und ein avantgardistischer dazu, seiner Zeit weit voraus. Derartige Aussprüche waren damals äußerst provokativ und nicht verstanden, da nicht gebräuchlich. In der modernen Kunst, spätestens seit Joseph Beuys und Otto Mühl, sind derartige Äußerungen eines Künstlers nichts ungewöhnliches mehr, allerdings nun zur Kunstmarkt-Massenware verkommen und noch so provokante Äußerungen regen kaum mehr jemanden auf, aber leider bewirken sie auch kaum mehr etwas in der Denkweise der Bürger, was ja das eigentliche Ziel solcher Provo-Kunst ist, denn Kunst nur der Kunst wegen, ist sinnlos, nur Kunst die gesellschaftlich etwas verändern will, die hat eine echte Daseinsberechtigung.








Freitag, 25. Juli 2014

Zoobesuch um 1900


Dieses entzückende kleine Bild eines mir unbekannten Künstlers aus der Zeit um 1900, zeigt Kinder mit einem Kindermädchen bei einem Zoobesuch. Trotz der künstlerischen Ausrichtung des Bildes, ist die Szene recht realistisch dargestellt - ich nehme an, daß der Künstler dazu reale Studien in einem Zoo betrieb.

Er zeigt uns den Eingangsbereich des Zoos, links die Kasse wo ein Kassierer in Uniform - das war damals üblich für solche Angestellten - gerade Billetts an zwei junge Zoobesucher verkauft. Das Eingangstor ist von einem Bogen mit vielen exotischen Vögeln besetzt, die dort auf einem Rohr sitzen. Und das war wirklich oft so, daß mit Tieren im Eingangsbereich Bürger zum Zoobesuch animiert werden sollten. Für die Vögel war das eine üble Sache, denn - wie man sieht - waren sie an kleinen Ketten angekettet.

Die gute alte Zeit war also nicht immer eine gute Zeit für Tiere, auch wenn es noch keine Massentierhaltung gab, die Tier-Höllen ähneln. Vögel wurden lange Zeit auch in Wohnungen entweder auf einem Sitz an einer Kette gehalten oder in viel zu kleinen Käfigen, meistens einzeln, was sowieso schon Tierquälerei ist siehe den Käfig, den das kleine Mädchen links in der Hand hält.

Noch heute, wo wir doch alle aufgeklärt darüber sind, wie Tiere artgerecht gehalten werden sollen, gibt es das immer noch, daß dämliche Menschen und Tierquäler Haustiere so halten. Den Menschen damals muß man zugute halten, daß sie es oft nicht besser wußten, aber heutzutage...?!

Bitte Online-Petition gegen unwürdige Kälberhaltung unterschreiben!



Gestern schrieb man mich per Email wegen dieser Online-Petition an, die ich gern unterschrieb, siehe: http://www.change.org/de/Petitionen/christian-schmidt-bundesminister-für-landwirtschaft-der-bundesrepublik-deutschland-an-den-bundesminister-für-landwirtschaft-stopp-der-unwürdigen-haltung-von-kälbern-in-einzelunterbringung-in-boxen-auf-engstem-raum?recruiter=87898408&utm_campaign=signature_receipt&utm_medium=email&utm_source=share_petition .  

Dies, obwohl ich nicht glaube, daß es Zweck hat, denn der Empfänger ist der Bundeslandwirtschaftsminister, der sich unrühmlich neulich hervor tat, als es um schwerste Tierquälereien bei Ferkeln in deutschen Massentieranlagen ging, siehe: http://barrynoa.blogspot.de/2014/07/deutsches-schweinesystem.html.

Wichtig ist es schon, daß sich endlich mal was tut bei der tierquälerischen Haltung von Kälbern - die Petition fordert ja die Kälber nicht mehr in diesen engen Minikäfigen zu halten. Es ist einfach skandalös, wie überhaupt die Gesellschaft mit Milchkühen und Kälbern umgeht. Dumme meinen, daß Kühe generell Milch geben, die Milch gar für ihre eigene Ernährung im Euter gebildet würde. Das eine Kuh überhaupt Milch gibt, ist nur möglich wenn sie dauernd schwanger wird. Gleich nach der Geburt geht die Grausamkeit los, die Kälber werden der Kuh weggenommen, eine Marke wird durchs Ohr gestochen und das kleine weibliche Kälbchen wird in eine enge Box gesperrt, wo es sich kaum rühren kann, das bei Jungtieren, die natürlich einen großen Bewegungsdrang haben. Gefüttert bekommen sie nicht etwa Kuhmilch, sondern einen künstlichen Ersatzstoff.

Allgemein bekannt ist, daß sowohl das Kälbchen wie auch die Mutterkuh tagelang schreien, für Tierfreunde, die das mal erlebten, ein Schock, für verrohte Bauern, welche diese Haltungsform anwenden, Normalität, die sie nicht berührt, die vielleicht dieses Schreien aus den Ställen hören, gerade dann, weil oft kirchenfromm, während sie fromme Gebete sprechen. Das ist leider die Mentalität dieser Kirchenchristen. Tierschützer rührt diese Grausamkeit, sie initiieren z.B. solche Petitionen, werden Veganer, die Amtskirchen dagegen, die mit Worten Barmherzigkeit predigen, die läßt das kalt, ist nicht ihr Thema - bezeichnend für sie!

Noch schlimmer ergeht es den männlichen Kälbern, die bekanntlich die Hälfte des Nachwuchses stellen. Sie werden zu sogenannten Mastbetrieben abtransportiert, die Menschen mögen Kalbfleisch! Im Fernsehen laufen ja seit einigen Jahren diese widerlichen Koch-Shows, fast immer mit Fleischgerichten und besonders perfide, auch mit Lammfleisch oder Kalbfleisch, was dann als besonders lecker angepriesen wird. Mit sollte diesen Typen mal während sie solch Fleisch brutzeln, ein lebendes kleines Lamm oder ein lebendes kleines Kalb in die Fernsehküche stellen, damit sie sehen was sie da tun.

Bitte unterschreiben auch Sie, werte Blogleser, die obige Online-Petition!


Bitte diesen älteren Link auch noch lesen, da es ebenfalls um Kälber geht und deren grausame Haltung:



Donnerstag, 24. Juli 2014

Erinnerung an Hans von Volkmann (1860-1927)



Besonders die Hallenser kennen natürlich den Maler Hans von Volkmann, hat er doch zeitlebens eine enge Verbindung zu Halle (Saale) gehalten und dort auch Ecken des alten Halle gemalt, die nun nicht mehr vorhanden sind, siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_von_Volkmann. Aber auch die Nichthallenser schätzen noch immer Hans von Volkmann, ich z.B. seine Landschaftsbilder in Oel, welche die typisch mitteldeutsche Landschaft zeigen, siehe die drei Abbildungen unten, der man sich als Anhalter so verbunden fühlt - es ist Heimat!

Den Buchfreunden ist von Volkmann allerdings mehr als Buchillustrator bekannt. Noch heute ist sein Kinderbuch „Strabantzerchen“ anheimelnd anzuschauen, führt es doch in die uns emotional so nahe Zeit um 1900, siehe Abbildungen. Ganz anders, geradezu surreal, wirkt dagegen heutzutage sein Buch „Africa“, was Hans von Volkmann bestimmt nicht beabsichtigt hat, siehe Abbildungen.


Ich allerdings möchte Postkarten aus meiner Sammlung vorstellen, siehe Scans oben, wo von Hans von Volkmann Landschaftsbilder zu sehen sind, in cartoonhafter konturierter Art, ähnlich seiner Illustrationen von Kinderbüchern. Die ersten beiden Künstlerkarten wurden von der Buchhandlung des Deutschnationalen Handlungsgehilfen-Verbandes in Hamburg, Holstenwall 4, herausgegeben und waren seinerzeit sehr beliebt. Der Spruch von dem Maler Hans Thoma (http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Thoma) auf der ersten Postkarte, der spricht mir aus dem Herzen, denn viele derjenigen Deutschen, die sich jetzt als Bundesbürger fühlen, die können die heimischen Schönheiten um sie herum nicht sehen, müssen unbedingt in die Ferne schweifen, dort Urlaub machen, der meistens nur oberflächlicher Massentourismus ist.

Auf der zweiten Postkarte ist ein wunderbares Gedicht von Martin Greif zu lesen (http://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Greif). Dieser großartige Dichter wurde lange Zeit unterschätzt, aber in letzter Zeit wird er mehr und mehr gewürdigt, was mich persönlich sehr freut.

Die dritte Karte zeigt eine typische Szene aus der Zeit um 1900, Blumen pflückende Kinder auf einer Frühlingswiese, dabei der damals so beliebte Spitz. Noch heute gibt es die Häuser, wo man eines im Hintergrund sieht, damals ein sehr modernes Haus in der Jugendstilzeit.